AURÈLE FERRIERspacerspacerspacer






Statement der Jury, Videoex Internationales Experimental Film & Video Festival 2017
Esther Eppstein und Elodie Pong


Das Werk Transitions (2017) von Aurèle Ferrier erzählt von den Spuren der menschlichen Zivilisation – die Eroberung der lebensfeindlichen Wüste endet in der surreal-hedonistischen Konsumwelt Las Vegas. Die Kamera führt uns bedrohlich langsam entlang einer Kulisse menschenleerer Stadtrandsiedlungen. Die Bauten, Autos und Reklamen reden von den Träumen der Menschen und ihrem Streben nach Glück. Die gespenstisch-apokalyptische Grundstimmung zieht sich über diese filmische Reise, die Spuren der Menschheit wirken zunehmend lächerlich und hilflos, eine eigenartige Melancholie schwingt mit. Wohin sind die Menschen verschwunden? Man denkt an eine Katastrophe, eine Epidemie, oder sehen wir einfach auf ein entleertes Filmset nach einem Shooting?
Die Jury vergibt den Preis für ein Werk, das in ruhig gehaltenem Bild und Ton eine Spannung zu erzeugen vermag. Der Film nimmt die Betrachterinnen mit auf eine Reise, die auch eine Metapher über die Grenzen menschlichen Tuns und Strebens sein könnte. Die menschliche Kultur und Zivilisation, aus der Wüste gekommen, wird an ihrem Ende wieder Wüste sein. - Link Videoex




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Architecture Film Festival London

9. Juni

Werk- und Atelierstipendien der Stadt Zürich 2017, Helmhaus, Zürich

14. Juli - 27. August

Werkschau 2017, Museum Haus Konstruktiv, Zürich

20. September - 1. Oktober