AURÈLE FERRIERspacerspacerspacer






Das Werk Transitions (2017) von Aurèle Ferrier erzählt von den Spuren der menschlichen Zivilisation – die Eroberung der lebensfeindlichen Wüste endet in der surreal-hedonistischen Konsumwelt Las Vegas. Die Kamera führt uns bedrohlich langsam entlang einer Kulisse menschenleerer Stadtrandsiedlungen. Die Bauten, Autos und Reklamen reden von den Träumen der Menschen und ihrem Streben nach Glück. Die gespenstisch-apokalyptische Grundstimmung zieht sich über diese filmische Reise, die Spuren der Menschheit wirken zunehmend lächerlich und hilflos, eine eigenartige Melancholie schwingt mit. Wohin sind die Menschen verschwunden? Man denkt an eine Katastrophe, eine Epidemie, oder sehen wir einfach auf ein entleertes Filmset nach einem Shooting?
Das Werk vermag in ruhig gehaltenem Bild und Ton eine Spannung zu erzeugen. Der Film nimmt die BetrachterInnen mit auf eine Reise, die auch eine Metapher über die Grenzen menschlichen Tuns und Strebens sein könnte. Die menschliche Kultur und Zivilisation, aus der Wüste gekommen, wird an ihrem Ende wieder Wüste sein.
Text: Esther Eppstein und Elodie Pong




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VIDEOFORMES 2018, Video Art & Digital Cultures, Clermont-Ferrand
March 14 – 31, 2018


Architekturtage, Haus der Architektur, Graz
June 8
– 9, 2018

Winner MADATAC 2018, Video Art & New Media Audio-Visual Art, Madrid
Best audiovisual/video art work