AURÈLE FERRIERspacerspacerspacer






Das Werk Transitions (2017) von Aurèle Ferrier erzählt von den Spuren der menschlichen Zivilisation – die Eroberung der lebensfeindlichen Wüste endet in der surreal-hedonistischen Konsumwelt Las Vegas. Die Kamera führt uns bedrohlich langsam entlang einer Kulisse menschenleerer Stadtrandsiedlungen. Die Bauten, Autos und Reklamen reden von den Träumen der Menschen und ihrem Streben nach Glück. Die gespenstisch-apokalyptische Grundstimmung zieht sich über diese filmische Reise, die Spuren der Menschheit wirken zunehmend lächerlich und hilflos, eine eigenartige Melancholie schwingt mit. Wohin sind die Menschen verschwunden? Man denkt an eine Katastrophe, eine Epidemie, oder sehen wir einfach auf ein entleertes Filmset nach einem Shooting?
Das Werk vermag in ruhig gehaltenem Bild und Ton eine Spannung zu erzeugen. Der Film nimmt die BetrachterInnen mit auf eine Reise, die auch eine Metapher über die Grenzen menschlichen Tuns und Strebens sein könnte. Die menschliche Kultur und Zivilisation, aus der Wüste gekommen, wird an ihrem Ende wieder Wüste sein.
Text: Esther Eppstein und Elodie Pong




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Open City Documentary Festival, London
4. – 9. September

Internationales Architektur Film Festival Move Cine Arch, Venedig / Sao Paulo / Paris
17. – 21. September in Sao Paulo
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November (tba) in Paris

Present Future Film Festival, Macao
22. – 23. September


The Unseen Festival, Denver
28. September


Bienal Int. de Video y Cine Contemporáneo, Instituto de Cultura de Baja California, Mexicali
5. – 16
. November

31es Instants Vidéo, Marseille
7. November – 9. Dezember


Dhaka International Film Festival, Dhaka
10. 18. Januar, 2019