AURÈLE FERRIERspacerspacerspacer

 






Das Werk Transitions (2017) von Aurèle Ferrier erzählt von den Spuren der menschlichen Zivilisation – die Eroberung der lebensfeindlichen Wüste endet in der surreal-hedonistischen Konsumwelt Las Vegas. Die Kamera führt uns bedrohlich langsam entlang einer Kulisse menschenleerer Stadtrandsiedlungen. Die Bauten, Autos und Reklamen reden von den Träumen der Menschen und ihrem Streben nach Glück. Die gespenstisch-apokalyptische Grundstimmung zieht sich über diese filmische Reise, die Spuren der Menschheit wirken zunehmend lächerlich und hilflos, eine eigenartige Melancholie schwingt mit. Wohin sind die Menschen verschwunden? Man denkt an eine Katastrophe, eine Epidemie, oder sehen wir einfach auf ein entleertes Filmset nach einem Shooting?
Das Werk vermag in ruhig gehaltenem Bild und Ton eine Spannung zu erzeugen. Der Film nimmt die BetrachterInnen mit auf eine Reise, die auch eine Metapher über die Grenzen menschlichen Tuns und Strebens sein könnte. Die menschliche Kultur und Zivilisation, aus der Wüste gekommen, wird an ihrem Ende wieder Wüste sein.
Text: Esther Eppstein und Elodie Pong




NEWS


Dhaka International Film Festival, Dhaka
Bangladesh National Museum
10. – 18. Januar

The Florida Experimental Film/Video Festival, Tampa
The Wooly
7. – 10. Februar



Joburg Fringe, Kapstadt
Ruth Prowse School of Art
8. – 12. Februar


MoE - Transitions screening, St.Gallen
Museum of Emptiness
23. Februar



VP Kyoto screening in Tokyo
Image Forum, Tokyo
23./24. Februar